in Österreich, veilleicht auch wonaders, grasiert eine Epedemie, die nicht mehr Enden wird. Und zwar die dreißigeritis.
Ich war heuer viel in Österreich unterwegs und habe festgestellt, dass immer mehr Orte, vor allem auch kleinere, ihre Höchstgeschwindigkeit mit 30 km/h beschränken.
Manchmal auf allen Straßen, manchme bleiben Hauptstraßen verschont.
Bei meiner Tour hatte ich so ein Beispiel, das ich leider nicht mehr finde, aber es war ungefähr so.
Anordnung der Straße A-B Landesstraße (gelb), B-C Landesstraße (geld), A-C Straßenart unbekannt (weiß).
Anstatt die schnellere Strecke A-B + B-C zu fahren, werde ich trotz schnellste Strecke (Autobahnsymbol) auf A-C geroutet. Streckenmäßig kürzer, aber eben durch schmalste Straßen, mit mehreren Orten, die fast alle 30er Beschränkungen hatten.
Also selbst, wenn ich eine geplante Route mit der Tempolimit-Information abgleicheen würde, ist das bei längeren Touren nicht wirklich praktikabel, zumal es im Diegramm nicht wirklich ersichtlich ist.
Moin Ewald,
das passiert überall, besonders im Speckgürtel um die großen Städte. Der Speckgürtel Bewohner will vor der eigenen Haustür natürlich 30km/h und signalisiert das gerne mit einem alten Bobbycar. in der Stadt fährt er dann gerne um die 80km/h.
Fängt einer an, verlagert sich der Verkehr, dann ziehen die anderen nach. Bei mir in der Gegend werden 30er Zonen auf Ortsfesten gefeiert, obwohl das Verkehrsgutachten keine Chance dafür sah. Dann wurde einfach alles zu Schulwegen erklärt und schon ging es. Heutzutage Übertreibungen jedweder Art in allen Bereichen.
Ich bin gewiss kein Raser und niemand will hinter mir herfahren, aber ein Kompromiss zwischen Ankommen und Anwohnerinteressen sehe ich nicht mehr.
Ich sehe sogar weitergehende Entwicklungen. Zuerst 100, dann wegen Strassenzustand 70, nach Sanierung 50. Das ist der Weg zur Autobahn! Kurviger schlägt deswegen schon andere Route bei Schnellste vor. Sick.