Unbedingt auf den Satellitenbildern kontrollieren, ob die Straßen in abgelegenen Gebieten asphaltiert sind.
Die offline Karten funktionieren, aber es gibt noch keine offline Neuberechnung. Das übersehen viele User in ihren Erwartungen unterwegs.
Datenverbrauch hält sich in Grenzen, aber berprufe die Roamingkosten bei deinem Anbieter. Serbien berechnet z. B. 12ct für 10KB. Ich erkläre mir das so - 1KB ist so alt, dass man jetzt die Preise wie für Antiquitäten zahlen muss)
Android Auto ist aktuell etwas weiter vorne mit den umgesetzten Funktionen, Carplay ist aber für mich gründlegend etwas bequemer. Probier einfach beide aus und nimm, was dir besser passt. Da schenkt sich nicht viel.
War zweimal auf dem Balkan, hat mir super gefallen, werde ich sicher wieder hinfahren.
Die Straßentypen sollte man um eine Stufe zu Deutschland versetzen, was dort “orange” ist wird bei uns eher unter “gelb” gehandelt. Man sollte etwas Toleranz für die OSM-Daten mitbringen, eine geroutete Strecken endete auch mal vor einer Kuhwiese in einer durchaus freundlichen Diskussion mit einheimischen Landwirten. Dann Umdrehen und weiter.
Wenn Schotter kommt kann das auch 25 km Schotter bedeuten. Teilweise mit ordentlich Gefälle.
Offline-Karten waren ausreichend, Rerouting geht halt nicht. Wenn man mal von der geplanten Route runter muss ( oder will, wiel eine Nebenstrecke reizt ), dann auf gelben / orangen bleiben.
Wir waren in Bosnien und Montenegro unterwegs, habe mir via Airalo-App Daten und Telefon Credits mit einer e-sim für wenig Geld geholt, daher brauchte ich auch keine Offline Karten.
Wir sind von Bihac nach Mostar, Cavtat und dann noch eine Tagesfahrt nach Montenegro via Kotor über Cetinje nach Budva und wieder zurück nach Kroatien, weiter nach Sarajevo gefahren … - hat alles super funktioniert. - Und es gab auch keine weiteren bösen überraschende Roamingkosten.
wir waren mehrfach in bosnien. dort kannst du dich nicht auf die klassifizierungen der strassen und die kurviger- bzw. osm-informationen zum strassenzustand vollständig verlassen.
als beispiel hier eine “hauptstrasse” in gelb mit r-klassifizierung.
mittlerweile zeigt ja kurviger den strassenzustand als unbefestigt an. auf unserer tour war das damals noch nicht verfügbar. die strecke war schon heftig.
auch bei der letztjährigen tour hatten wir in der tourplanung 7km unbefestigte strasse. das stimmte auch halbwegs, doch nach 2km asphalt, kamen die nächsten 22km wieder teilweise böse schotterwege. streetview ist in bosnien auch nicht überall verfügbar. und auf den satellitenbilder ist der strassenzustand schwierig erkennbar.
du solltest dich also auf alle eventualitäten einstellen, aber die herzlichkeit und hilfsbereitschaft der menschen in bosnien ist bezaubernd.
Ist uns auch passiert, sind dann mit ca. Tempo 30 km/h hinter einem einheimischen Zastava 750 ( Fiat Lizenzbau ) hergefahren. Hatte zuvor viel geregnet und daher sehr matschig. Hatte was, zumindest erinnert man sich viele Jahre daran zurück .