Hallo Community. Ich habe eine Frage zu eurem Workflow mit kurviger. Wie löst ihr folgendes Problem? Ich habe gestern eine 350 km Rundtour durch mein Bundesland geplant, das heißt ich kenne die Orte wo sie liegen, kenne die wichtigsten Straßen und Nebenstraßen meines Landes und deren Wegführung. Nun mein Problem. Meine geplante Route war mit Shaping Points und Zwischenzielen geplant, um so wenig wie möglich eine Doppelbefahrung zu vermeiden. Zuerst kam eine Baustelle, die eine Durchfahrt verhinderte. Okay, Umleitung gefahren, aber halt abseits der geplante Route. Ich habe in den Einstellungen “Route neu berechnen” eingestellt. Das war schon die erste Überforderung für kurviger. 50 km später kam es zu einer Vollsperrung der Straße durch einen schweren Unfall. Umgedreht und eine andere Route eingeschlagen. Da war für “kuviger” dann Schluss, was für mich auch verständlich ist. Es wurde nur noch neu berechnet und ich habe die Navigation komplett ignoriert, stattdessen bin ich nach meinen Ortskenntnissen oder Google Maps gefahren. Was macht ihr in einem solchen Fällen? Wie lasst ihr eure Route neu berechnen, um an euer Ziel zu kommen, besonders in Gegenden wo ihr euch nicht auskennt? Gibt es Tools, wie man das aktuelle Verkehrsgeschehen in der Routenplanung von kurviger einbinden kann? Bei TomTom und Google Maps sieht man ja sehr gut das aktuelle Verkehrsgeschehen. Ich nutze kurviger dann nur noch als “Aufzeichnungsgerät” meiner gefahrenen Strecke, aber nicht als Navigation.
- Genug Zwischenziele als “Anker” auf die Route setzen.
- Die geplante Route als rotes Overlay einblenden
- Automatische Neuberechnung ausschalten. Die ist nicht dein Freund.

- Bei unerwarteten Strassensperren auf Sicht oder über ausgeschilderten Umleitungen zurück zur blauen Linie fahren.
- Wenn fahren auf Sicht nicht geht, die Strassensperre in der Navigation setzen und manuell neu berechnen.
- Nach Bedarf Zwischenziele überspringen, wenn die nicht mehr vernünftig erreichbar sind und wieder manuell neu berechnen.
- Wenn die neue Route zu viel von der ursprungluch geplanten roten Linie im Overlay abweicht, versuchen wieder auf Sicht zurück auf die rote Linie zu fahren (und anschließend wieder manuell neu berechnen).
- Wenn alles scheitert, zur nächsten Tankstelle fahren und in Ruhe neu planen.
Extras:
- Wenn die gegend komplett unbekannt und es voraussichtlich wenig alternative Routen gibt - dann vorab die route mit Google Maps oder TomTom Go überprüfen
- Google Maps bis zum Ziel im Hinergrund laufen lassen. Das mache ich nur in Gegenden wo ich mich gar nicht auskenne oder Regenrisiko relativ hoch ist. Wenn ich auf diese Lösung umschalte, dann ist die Route aber weniger wichtig.
Vielen Dank für die Tipps. Ich werde es demnächst ausprobieren: ![]()
Das ist der beste Tip für Fans der Neuberechnung wie ich es (auch) bin.
Wenn die Route durch Neuplanung aufgrund vieler Baustellen zerschossen wurde, halte ich irgendwo mit Internetempfang, lade die ursprüngliche Route neu und starte von der aktuellen Position aus - ansonsten sind toothless’ Vorschläge komplett.
Na ja… Das gilt aber nur bis zu erster Neuberechnung… Diese Vermeidung berücksichtigt bei einer Nuberechnung die bisher zurückgelegte Strecke nicht.
Ich plane lieber mit den Shaping-Points.
OK, das wusste ich nicht, danke für den Hinweis.
Vorausschicken möchte ich, daß ich so gut wie nie Rundtouren plane, für mich geht es meist von A nach B.
Dazu kommt, daß mein Navigationsansatz, geprägt von Erfahrungen in miserablem Wetter, eher paranoid ist.
Für die Navigation benutze ich Kurviger und ein Beeline Moto. Das Beeline Moto zeigt die Richtung zu meinem Ziel, ich fahre aber nach den Anweisungen von Kurviger.
Stehe ich in fremder Gegend vor einem Hindernis, so fahre ich auf blauen Dunst in die Richtung meines Zieles. Irgendwann findet Kurviger dann eine neue Route.
Wichtig dabei ist, Kurviger lange genug zu ignorieren. Tut man das nicht, landet man wieder vor dem Hindernis.
“Der Weg ist das Ziel.” ![]()
Evtl. anderer Ansatz..
Ich exportiere die mit kurviger geplanten Routen auf mein Zumo. Dort habe ich die automatische Neuberechnung ausgeschaltet, so bleibt die ursprüngliche Route immer erhalten. Bei unerwarteten Sperrungen schau ich dann auf die Karte und fahre einen Umweg bis ich wieder auf der geplanten Route bin, klappt zu 98%… ![]()
- : du meinst wohl shaping points. Denn Zwischenziele macht es bei Zurückkehren auf die Route doch noch komplizierter. Und wird auch nicht benötigt wegen 3.
- Was bringt das die Route ist da und bleibt auch d wegen 3.
- Genau so!
- ebenfalls so
- nein, mach ich nicht, denn Umleitung funktioioniert immer. Kann man aber. Schwierig wegen unbekannter Länga der Sperre.
- Braucht man nicht, wenn man mit shaping points arbeitet. Macht das ganze viel einfacher.
- Gibt es bei mir nicht. Keine Neuberechnung. Die ginbt es nur, wenn ich wegen Vorfällen umplanen muss. Aber da startet man sowieso neu.
- Passiert bei mir nicht, da die Route immer bleibt wie sie ist bei Sperren. Nur bei Notwendiger Neuplanung wegen Änderungswünschen Zeitproblemen wegen Panne, usw.
Ja, diese Probleme kenne ich auch und glaube für Kurviger Software ist es schwierig alles unter einen Hut zu bekommen und optimal zu rechnen.
Ich halte es sehr einfach, wie auch in den Komments schon gesagt.
Ich tue auf keinen Fall neu berechnen. Habe das Overlay aktiviert, zoome etwas grösser (sehe also die geplante Route) und fahre visuell wieder auf die Route.
Wenn ich die Neuberechnung einschalten würde: dann bleibe ich stehen, schaue wie die Neuberechnung aussieht und tue eventiuell “feintunen”. Wichtig aber: stehen bleiben und schauen wie es weitergeht.
Hi zusammen, zu den letzten 2 Posts gibt es eigentlich gar nichts wesentliches hinzuzufügen. Genauso, wenn du deine geplante Route auch so fahren willst.
Hatte immer wieder Probleme bei Umleitungen. Am besten die
U nachfahren, Zoom aufziehen zur Orientierung.
Gaaanz wichtig, Auto zoom zurück (Funktion fällt mir gerade nicht ein) an geschaltet lassen. Kommst du dann auf die geplante Route zurück, ist alles fein.
So, und genau hier setze ich ein. Ich habe es lieber nicht als “reset” nach X sec zurück, da ich weiterhin neben meiner geplanten Route bin. Problem, klar, bin ich wieder drauf muss ich anhalten, um wieder in normal zoom zu switchen.
Warum geht nicht beides? Ich behalte meine manuell eingestellte Zoom Stufe bei zur Orientierung und wenn ich auf die Route zurück komme, geht’s wieder “auf” in die ursprüngliche Ansicht.
Gbits auch bei K3
- wenn du von der Route abfährst, dann zoomt die App weiter raus.
Reicht dir der Offroute zoom nicht, bzw. brauchst du hier etwas anderes?
Ichj denke ja.
Das ist doch jedesmal anders. Je nach Gebiet, Straße und Art der Sperre, brauchst du doch einen anderen zoom.
Auch beim längeren Umfahren verschwinden ja in der nötigen Übersicht (Zoomstufe) die kleinen Straßen. Also immer mal etwas raus zur Übersicht und wieder rein.
Da ich ja dann die Straßenwahl treffen muss und dazu Input brauche, ist meiner Meinung nach abseits der Route der Autozoom unbrauchbar. Auch wenn er etwas raus geht.
Andererseits sind 20 Sekunden auf der Route passend.
Ich unterstütze den Vorschlag, abseits der Route (natürlich nur ohne Neuberechnung) den Autozoom zu beenden und dann bei der Rückkehr auf die Route wieder zu aktivieren.
Super Vorschlag FraBe
Du hast es verstanden
kann ich das Overlay auch während der Tour in der App einfügen?. Wenn ja, wie funktioniert das?
Jain. Du müsstest kurz pausieren, overlay aus dem Cloud oder über Ovetlay Manager einfügen und dann die Navigation vortsetzen.
Direkt im Navigationsmodus ist das nicht möglich, aber mit der Pause/Fortsetzen entstehen praktisch keine Nachteile.
habs gecheckt, danke

