Ich habe den TET Nordspanien und Westfrankreich in Kurviger importiert und in Routen umgewandelt. Mit vielen shapingpoints (SP) konnte ich die Strecken komplett als Route planen.
Hier ein Ausschnitt:
Ich vermute, dass die highway=track Abschnitte alle kein access tag haben; magst du das mal stichprobenartig prüfen?
Die länderspezifischen Defaults (bei fehlendem access tag) sind für Frankreich und Spanien jeweils motorcycle=yes; das wäre dann die Erklärung, warum du die beiden TETs mit Kurviger routen kannst. Also die gleiche Situation wie bei meinem Beispiel in Tschechien.
Ich stimme der Einschätzung von @Toffel zu: Irgendetwas stimmt mit der Default-Behandlung für Deutschland nicht.
@linux-user : Könntest du dir bei Gelegenheit mal die Default-Einstellung für Deutschland angucken? Wäre doch cool, wenn man auch Tracks in D routen könnte.
Das habe ich so nicht gesagt oder gemeint, ich habe nur festgestellt, dass DE sich zu CZ anders verhält.
@schippy hat oben angemerkt, dass (in DE) Tracks (zweispurige Fahrzeuge) meist für Landwirtschaft/Forstwirtschaft verwendet werden. Insofern ist es hier in DE eher nicht “erwünscht”, dass sich jeder Schleichwege sucht.
Die nächste Stufe wäre highway=path, wenn es für zweispurig nicht reicht, ein Motorrad aber durchkäme.
Wenn in OSM kein Tag steht, dass Zugang erlaubt oder beschränkt ist, heißt nicht, dass da kein Schild steht. Es heißt nur, in OSM ist es nicht getaggt.
Und wie Rechtslage in anderen Ländern ist, ist wieder was anderes. Und jede Routing-Software kann es dann auch wieder anders handhaben.
Ist aber eher ein Thema für OSM-Forum. Oder das Kurviger-Team kann hier einen kleinen Info-Stups geben, warum DE zu anderen Ländern abweicht.
Sorry, wenn ich dich da falsch interpretiert habe.
Dann nochmal meine Meinung abschließend zu dem Thema:
@linux-user hat ausgeführt, dass bei highway=track und fehlendem access ein länderspezifischer default verwendet wird. Für Deutschland ist das motorcycle=destination, damit müssten auch entsprechende Tracks in D routingfähig sein - sind sie aber nicht, auch nicht die, die definitiv legal befahrbar sind.
Deshalb rege ich an, das zu überprüfen und ggf. zu ermöglichen.
Wie sich das zu der realen Situation eines solchen Tracks stellt, ob da ein Schild steht oder nicht, steht für mich auf einem anderen Blatt. Ebenso die allgemeine rechtliche Situation in den unterschiedlichen Ländern. Letztendlich ist, wie immer, jeder selber dafür verantwortlich, auf welchen Strecken er legal oder nicht legal unterwegs ist.
Entschuldigung, wenn das oben doof rüberksm, war nicht so gemeint.
In dem Link von @linux-user gibt es ein Kapitel Examples of routers that use other defaults than the tables in this wiki. Anders gesagt, jeder Entwickler kann das für sich entscheiden, den Fallback, auch per Land anders zu gestalten.
Daher auch ..
Wir spekulieren nur oder versuchen ein Reverse-Engineering ohne zu wissen, ob die Abweichung bewusst oder unbewusst ist, ob ein implizites access=destination (was @linux-user schrieb) irgendwelche Nachteile hätte.
Was Kurviger macht weiß ich nicht, ich bin auch nur normaler Kunde.
Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass das Tagging in OSM länderspezifisch unterschiedlich gehandhabt wird.
Das Wiki von OSM sagt, welche Voreinstellung für bestimmte Länder sein sollte.
Letztentlich entscheiden aber die Entwickler der Routingsoftware (hier Kurviger) wie es tatsächlich umgesetzt wird.
Ja, ich bin da bei Euch. Das ganze Thema ist spannend, aber auch sehr komplex. Ich wollte es auch nicht abwürgen; aber letztendlich ist es mir auch nicht so wichtig, dass ich hierfür einen feature request stellen würde. Bis vor Kurzem war ich ja der Meinung, dass Track-Routing mit Kurviger überhaupt nicht geht
Um das Ganze sinnvoll umzusetzen, braucht man meiner Meinung nach neben dem Routing auch die Möglichkeit, GPX-Tracks (also jetzt im @schippy’schen Sinne) zu importieren und sie dann ganz oder teilweise “as is” in eine Routenplanung aufnehmen zu können. Und zusätzlich natürlich noch passende Karten.
Ich bin mir nicht sicher, ob das alles in Kurviger gut aufgehoben wäre. Ich bin sowieso immer mit mehreren Apps unterwegs und mir ist es lieber, wenn eine App einen klaren Fokus hat und das richtig gut umsetzt als eine App, die alles versucht, aber nix richtig kann.
Aber natürlich spricht nichts dagegen, auf dem Thema noch ein bisschen herumzuhirnen