Ich navigiere das erste mal mit kurviger und Tourer+ Abo durch ferne Länder. Ich habe 31 Touren geplant und diese (Tracks-als Fallback) für meinen alten Navigator V exportiert.
Hat jemand Erfahrungen, vor allem mit Polen und Baltikum? Da gibt es z.B. laut kurviger sehr viele “unbefestigte Strassen”. Wenn ich diese ausschliesse, weicht die neue Route zum Teil erheblich ab. Ist das verlässlich? Wie sieht es dort mit Netzabdeckung aus? Ist es empfehlenswert vor jeder Abfahrt die Route lokal zu speichern und die entsprechenden Kacheln für den Offline Betrieb herunterzuladen? Für ein Handy-Kühlsystem habe ich gesorgt, denn bei den ersten Testfahrten war es nach 3-5 Stunden überhitzt und ist heruntergefahren. Das habe ich aber jetzt im Griff.
lies dir als erstes Mal die Doku zu der Offline Navigation durch:
Da steht alles wichtige drinn. Zusätzlich würde ich alle Routen als Overlay einblenden, dann kannst zur Not der Linie nach fahren.
Zum Thema “unbefestigte Straßen”
Ich habe die Erfahrung dass es eher so ist dass bei Vermeidung “unbefestigter Straßen” in den östlichen Ländern und in den südlichen eher mal eine nicht asphaltierte Straße mit dabei ist als umgekehrt. Das hängt von der Pflege in den OSM Karten ab, die in solchen Ländern oft nicht so akurta wie hier ist. Also nach meiner Meinung dürfte das großteils unbefestigt sein, was Kurviger unbefestigt anzeigt.
Wenn es für dich sehr wichtig ist, empfehle ich dir kleinere Straßen mit Google Maps und noch besser mit Streetview(soweit verfügbar) vorher zu vergleichen.
Zum Thema Netzabdeckung: In der Nähe von Städten / Ortschaften würde ich mit einer ziemlich guten Netzabdeckung rechnen. (Hab mal kurz die KI gefragt, die meint das auch)
Zum Thema Handy Überhitzung.
Denk dran es macht einen riesigen Unterschied welche Aussentemperatur es hat und ob das Handy in der Sonne steht. Ich hatte bei meinem Samsung Galaxy Xcover7 nie Probleme. Aber in diesem Sommer bei 35° und mehr hat es sich bei Pausen so aufgeheizt dass es heruntergefahren ist. Sobald ich ein paar km gefahren bin, funktionierte das wieder. Bei 25°C war das nie ein Problem. Ich hab auch immer 2 Handys dabei. Eines als reines “Navi Handy” mit separater SIM Karte, eines in der Tasche. Im Falle eines Unfalls hab ich so immer eines in Reichweite. (Ist natürlich auch keine absolute Sicherheit)
War in letzten Jahr dort mit dem PKW auf “größeren” Straßen unterwegs, Netz war immer da und gut, so meine Erfahrung. In Städten sowieso. Offline war ich nie. Gefühlt liegt das Baltikum in der Netzabdeckung vor Deutschland, für “Lands End” kann ich das aber nicht beurteilen.
In Litauen und Lettland gibt es noch viele unbefestigte Straßen, die sind Teil des regulären Verkehrsnetzes und machen auch einen Teil des Reizes aus, wenn man die Länder besucht.
In Lettland hat man viel Schotter , teilweise auch als Rüttelpisten - aber der Asphalt auf kleinen Straßen ist teilweise auch nicht viel besser Aber nicht wirklich schwierig zu fahren, wenn man sich drauf einlässt.
Im ländlichen Litauen landet man durchaus auch mal auf sandigen oder feuchten Wegen, das ist dann schon spezieller. Aber auch das kriegt man in der Regel gut hin. Anbei ein paar Bilder für einen Eindruck. Aber man kann das auch alles vermeiden ind fährt dennoch durch wunderschöne Landschaften!
Die Netzabdeckung ist meistens gut, Offlinekarten und lokale Sicherung der Tracks ist dennoch Pflicht, eigentlich immer. Ebenso ein Zweitgerät.
Ja, das ist ein typisches Problem. Auch rugged phones sind nicht dafür gemacht, acht Stunden am Tag in brütender Hitze mit maximaler Helligkeit zu arbeiten und dabei auch noch permanent geladen und entladen zu werden - letzteres ist das Hauptproblem, irgendwann fängt der Akku an zu kochen.
Deshalb sind die speziellen Geräte von Thork Racing oder Carpe Iter eine gute Wahl: bei drohender Überhitzung wird der Akku aus dem Kreislauf ausgekoppelt und das Gerät läuft direkt mit dem Bordstrom.
Ja, die sind teuer, aber „buy once, cry once“ und man hat was Vernünftiges. Wenn man viel auf Reisen ist, lohnt sich die Anschaffung definitiv. Mit Glück kann man momentan ein gebrauchtes T665 ergattern; das wird nicht mehr gebaut, aber viele steigen gerade um auf ein Nor7e. Auch für Gebrauchtgeräte von Zweitbesitzern bietet Thork Racing einen Weltklasse -Service, die stehen 100% zu ihren Geräten. Da muss man keine Sorge haben, im Regen stehen gelassen zu werden.