Strassensperrung umfahren

Bei kurviger Pro konnte ich bei einem Unfall o.ä einfach auf das Richtungssymbol tippen und Sreassensperre umfahren in verschiedener Länge. Warum hat man das in der App V3 nicht mehr programmiert. Das vermisse ich sehr. alle hier beschriebenen Methoden sind für diese Szenarien nicht tauglich…

Moin und willkommen,

es sind sehr viele Punkte auf der Wunschliste für die K3 und alles braucht seine Zeit. Das ganze Thema Stau, Sperrungen und Umleitungen steht da auch drauf.

Ich war vergangene Woche in Italien im Apennin, wo aufgrund starker geologischer Aktivitäten viele Straßen baustellenbedingt gesperrt sind. So kam ich an eine Kreuzung, wo die von kurviger vorgeschlagene Richtung leider gesperrt war. Kein Problem dachte ich, Straße als gesperrt markiert und der vorgeschlagenen Alternative nachgefahren. Diese war dann leider nach 200 m auch gesperrt, und wurde somit ebenfalls als Sperrung eingetragen. Anders als erwartet geht dabei die vorherige Sperrung verloren, denn kurviger schlug wieder die Route vor, die ich zuvor schon umfahren wollte.

Wenn also zwei quasi parallele Sperrungen vorliegen, wird man von kurviger immer wieder hin und her geschickt und muss sich selbst eine Alternative suchen. Besser wäre es aus meiner Sicht, eine zuvor gesetzte Sperrung zumindest für die Zeit der Fahrt bestehen zu lassen, damit man bei paralellen Sperrungen nicht hin und her geroutet wird, oder bei Rundtoure etc. nicht wieder vor der gleichen Sperrung steht. Mit Abschließen der Fahrt und Speichern der getrackten Route könnten dann alle zuvor gesetzten Sperrungen wieder gelöscht werden.

Wäre das machbar?

Machbar wäre das. Wir haben das eigentlich ganz bewusst so gemacht, damit man sich nicht “einsperren” kann. Denn aktuell gibt es ja keine Möglichkeit die Sperrungen in der laufenden Navigation zu bearbeiten oder zu entfernen. So müsste man dann immer die Navigation beenden um die Sperrungen zu reseten.

In dem von dir beschriebenen Fall ist das natürlich super ärgerlich. Eventuell brauchen wir hier eine Logik, dass z.B. immer die letzten 2-3 Sperrungen behalten werden :thinking:?

Etwas weiter gedacht, kommt man bei diesem Thema auf eine Funktion, um die ich schon mehrfach gebeten hatte.

Es sollte so etwas wie Anti-Shaping-Points oder Avoid-Roads geben, die jeder Benutzer für sich verwalteten kann. Damit hätte man meine Situation einfach lösen können.

Vielleicht könnt ihr diesem Feature ja mal eine höhere Priorität geben. Danke

Siehe How to avoid road / No-Go-Areas? - #2 by zaphod_42

Wäre tatsächlich auch die Lösung für “verschachtete Straßensperrungen”: Kommt die zweite Sperre kann die erste während der Navigation mit einer No-Go-Area versehen werden und wird dann bei der erneuten Umfahrung vermieden.

Ein Button “alle entfernen” wäre vllt nicht so kompliziert. Alternativ, wenn der neue Button “zu teuer” ist, dann kann man die Funktion dem Button “x” zuweisen. D.h. man kann beliebig die Sperren weiter setzen und die werden beibehalten bis “x” gedrückt wird, oder bis man sich eingesperrt hat (Route kann nicht berechnet werden) und die App dann alle Sperren automatisch löscht.

Und Einsperren kann man sich jetzt schon nicht - da könnte man aber einen konkreteren Hinweis als “unexpected issue” geben. :wink:

Interessanter Ansatz…auf jeden Fall könnte man hier etwas optimieren. Ist aber auch die Frage wie oft es wirklich vorkommt, dass man mehrere Sperren setzen muss.

Mir ist es schon mehrmals passiert.

Use case #1

Oft is es so, dass man zu nah an der Sperre steht und wenn man dann die Funktion benutzt, wird die Sperre ca. 50m weiter vorne gesetzt und die App routet über eine Abzweigung, die in Realität hinter der Sperre ist. Um dies zu lösen, muss man erstmal 50m zurückfahren und eine neue Sperre setzen.

Use case #2

Eine Landstraße war wegen einer nicht eingetragene Baustelle gesperrt, die andere wegen dem ebenso nicht eigetragenen Dorffest… Kurviger hat mich dann immer hin und her geschickt.

Lokal komme ich schon zu recht. In fremden Gegenden ist etwas schwieriger.

Wenn Kurviger solche Sperrungen tagesaktuell im System hätten, wäre das nicht mehr notwendig.

Das sollte das Ziel aus meiner Sicht sein und kein Workaround.

In dem Fall ganz pragmatisch: Einfach weiter fahren - oder sich hinten anstellen. Es gibt ja immer noch “das echte Leben”, man braucht sich von einer Navisoftware ja nicht einsperren lassen :slight_smile: . Nach der roten Linie geht’s dann mit der Navigation weiter, nehme ich mal an.
Das wäre bei Live-Daten auch nicht anders.

Gerade das erste Mal in einer solchen Situation gewesen, Straße gesperrt, Route neu berechnet, nach 15km wieder gesperrt.
Google sagt alles frei. Wieder zurück und dem Umleitungsschild gefolgt :wink:
Mal eben 30km Umweg gefahren.
Manchmal hilft auch lesen :face_with_peeking_eye: und die Anderen wissen auch nicht alles.

Ich glaub ich weiß wo du warst :rofl:

und Google kommt auch nicht damit Klar , Ganzes Dorf verschwindet aus dem Navi

DlzG

War tatsächlich in Spanien. Aber grundsätzlich kann ich den Wunsch nach sperren Infos nachvollziehen. Echte Probleme entstehen eigentlich nur in den Alpen. Wenn du wegen Ahnungslosigkeit, plötzlich 200km Umweg fahren darfst. Das ist Stress. Aber im Flachland mal eben 20km ist doch jammern auf hohem Niveau. Meistens sollte man an seinem Vertrauen auf die Beschilderung arbeiten, statt alles besser wissen zu wollen, und dann dem Navi die Schuld geben. :face_with_peeking_eye:

Ist mir auch schon öfters passiert, dass die von Kurviger berechnete Umfahrung ebenfalls gesperrt war.

Bei uns in Norddeutschland, eher selten. Im Südeuropa eher häufiger. Die Straßenbauer reparieren dann gerne eine ganze Gegend auf einmal, da ist dann Improvisation angesagt. Fairerweise muß aber auch gesagt werden, die Kollegen winken uns Motorradfahrer auch gerne durch, zum Teil durch Engstellen, bei denen der Schweiß ausbricht.

Dito, aber da ist das “einfachste” zu mindest in D Land , den schildern nach ( oder verbotener weise über den Fußweg - Feldweg 500m anstatt einmal um das Tal herum :speak_no_evil_monkey: )

Funktioniert aber nicht bei Baumfällarbeiten in Süddeutschland. Da werden ohne Vorwarnung gerne undurchdringliche Fallen aufgebaut :grimacing:
GMaps und co funktionieren in Ballungsräumen besser. Da sieht man sofort wo die Müllabfuhr gerade blockiert, oder die gelben Verkehrsrowdy mit Bonner Kennzeichen in der 2ten Reihe stehen. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Üble Nachrede wir sind nur fleißig :innocent:

Here is another case, posted under different topic: