wie ich an anderer Stelle schon einmal erwähnte, bin ich hier bei Kurviger ein absoluter Newbee. Ich habe zwar schon viel im Forum gelesen, aber es mag durchaus sein, dass das Eine oder Andere, was ich hier anführe, bereits an anderer Stelle schon gesagt worden ist. Ich bitte mir dieses nachzusehen.
Meine Devise: ich gehe einfach mal dran und probiere alles aus. Ich weiß, an manches muss man sich auch gewöhnen, aber alles was mir nicht gefällt oder was ich unpraktisch finde, gebe ich hier jetzt mal von mir.
Bei der Windows Oberfläche war es erstmal nur ein Punkt (der Undo /Redo Button).
Bei der Navigationsansicht sieht das schon anders aus:
Wenn wir vom Urzustand ausgehen haben wir ein Smartphone mit einer Karte auf dem Display. Darauf sollen nun noch zusätzlich verschiedene Variablen, Symbole oder Schriftzüge dargestellt werden. Um möglichst viel von der Karte sichtbar zu erhalten, bietet es sich an, alle Werte an den Rändern des Displays zu positionieren. Für länger darzustellende Werte wie z.B Straßennamen empfiehlt es sich die obere und untere Zeile zu reservieren. Bei den meisten anderen Werten handelt es sich um Symbole mit Zahlen die in kürzeren Feldern untereinander an den Rändern aufzureihen wären. Da jeder User andere Werte angezeigt bekommen möchte, empfiehlt es sich hierfür eine modulare Struktur zu entwerfen. In dieser Struktur könnten dann die Eigenschaften der entsprechenden Felder festlegt werden. Der User könnte aus einer Tabelle die Variablen, die er angezeigt haben möchte, auswählen. Entsprechend der Auswahl würden die Felder dann von oben nach unten auf dem Display aufgereiht. Denkbar wäre auch die Auswahl von anderen Eigenschaften für diese Felder, wie z.B Größe, Farbe etc.
So könnte jeder User die Anzahl (natürlich nicht mehr als Platz ist) und die Art der Variablen (die zur Auswahl stehen) selbst bestimmen und anordnen. Das ließe sich im Hoch- und Querformat realisieren. Dazu müsste man die Länge der (Text)felder oben und unten entsprechend anpassen. Bei dem Inhalt gilt: Was zu lang ist(z. B. Italienische Straßennamen) wird abgeschnitten. Wäre die Anzahl der Felder an den vertikalen Seiten zu groß, würden die unteren einfach entfallen(beim Drehen von Hoch- auf Querformat).
Nun fehlen nur noch die blauen Button, die ja auch noch da sind. Würde man diese der blauen Farbe berauben und durchscheinend machen, so dass nur noch die Konturen des Buttons/Symboles zu sehen sind, würden sie gar nicht mehr so sehr stören und man könnte sie trotzdem noch sehen/bedienen.
Das ist natürlich das alles nicht auf meinem Mist gewachsen, dieser Art der Visualisierung ist in der Industrie allgemein seit langem üblich. Es gibt auch Wettbewerber die einen ähnlichen Weg eingeschlagen haben. Aber warum soll man nicht Lösungen verwenden, die sich bereits woanders vielfach bewährt haben.
Die Lesbarkeit der oberen Status- und unteren Kommandleiste des Handys könnte man verbessern, indem man ihnen einen unifarbenen (dunklen?) Hintergrund gibt(die Karte als Hintergrund variiert ständig in Farbe und Helligkeit) .
Die Farbe (Blau) der Route vor der aktuellen Position beim Navigieren stört mich doch sehr!
Es wäre prima wenn sie einstellbar wäre. Ich würde Pink bevorzugen, weil ich es gewohnt bin und diese Farbe kaum in der OSM benutzt wird. Aber wenn es einstellbar ist, kann es jeder wählen, wie er möchte.
Zur besseren Verständlichkeit habe ich als Beispiel eine Zeichnung im Hochformat beigefügt. Die Anzahl, als auch der Inhalt der Felder ist variabel, je nachdem wie der User es in den Einstellungen vorgewählt hat.
Mir ist noch ein gutes Beispiel für die Variabilität solch einer Gestaltung eingefallen:
Wir kennen alle das Problem des Tankens: Ca. alle 200 Km muss nachgefüllt werden.
Einem der Felder könnte man auch die Eigenschaft “Button” geben, was in diesem Fall wie folgt zu benutzen wäre: in dem Feld angezeigt wird eine Zapfzäule, danach ein Pfeil oben/links/rechts ( Richtung auf der Route, links/rechts neben der Route) und die Entfernung zur Tankstelle. Da das Feld auch als Button funktioniert, würde bei Betätigung das Menue mit den nächsten Tankstellen aufgehen. ..Wäre doch praktisch: immer die Entfernung zur nächsten Tankstelle im Auge und bei Bedarf kurzer Weg um zu einer zu routen!
Ich hatte oben schon mal erwähnt, dass ich es vorteilhaft fände, wenn die Route, auf der ich momentan navigiere, vor meiner Position in einer anderen Farbe dargestellt wird ( vorzugsweise pink). Hinter meiner Position wäre sie dann wieder in blau dargestellt (evt. mit rotem Strich bei Aufzeichnung) Auf diese Weise könnte ich immer feststellen, welchen Teil der Route ich bereits abgefahren habe.
Das ist von Vorteil:
Wenn sich die Route irgendwo kreuzt oder überschneidet.
Wenn ich die aktuelle Route verlassen musste/habe, könnte diese weiterhin in blau dargestellt bleiben, während die neu vorgeschlagene Umleitung in pink dargestellt wäre. So könnte ich unschwer feststellen, an welcher Stelle ich zurück auf die ursprüngliche Route geführt werde. Dies würde mir die Entscheidung erleichtern, eventuell einen alternativen Weg zu wählen, oder umzukehren, um zurück auf die ursprüngliche Route zu kommen.
Bei diesem Szenario empfände ich es als hilfreich, wenn noch zwei Ansagen an den entsprechenden Stellen hinzugefügt würden :
“Sie haben die Route verlassen”
“Sie sind zurück auf der Route”
Wenn du dir die aktuelle Route als Overlay anzeigen lässt , hast du die original Route auch immer auf dem Schirm. Wenn du die Route verlässt, erkennst du also ebenfalls , wann du wieder auf der original Route bist.
Danke für deinen sehr ausführlichen Beitrag zum Thema!
Der Wunsch nach maximaler Freiheit bei der Gestaltung der Oberfläche ist absolut nachvollziehbar. Allerdings bringt eine komplett frei konfigurierbare Benutzeroberfläche einige Herausforderungen mit sich, die man auf den ersten Blick gar nicht sieht. Abgesehen vom zusätzlichen Wartungsaufwand gibt es einige Gründe, warum UIs in der Regel nicht beliebig verschiebbar und vollständig anpassbar sind. Wenn wir beispielsweise morgen ein neues Feature einführen, passt es möglicherweise nicht mehr in ein selbst erstelltes Layout oder überschneidet sich mit anderen Elementen. Oder wenn einmal etwas nicht wie erwartet funktioniert, wird auch der Support deutlich schwieriger, weil jede Oberfläche anders aussieht. Wir fokussieren uns stattdessen lieber darauf, das Standard-Layout so effizient wie möglich für alle zu machen, statt euch die Arbeit des “Selber-Bauens” aufzubürden.
Generell ist es eine gewisse Herausforderung, eine Navigationsoberfläche zu entwickeln, die für möglichst viele User, Anwendungsfälle und Fahrsituationen auf dem Motorrad gut funktioniert. Bei der Gestaltung spielen daher auch Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Ablesbarkeit, Sicherheit, die Bedienung mit Motorradhandschuhen und unterschiedliche Fahrsituationen eine wichtige Rolle. Natürlich schauen wir uns dabei auch bereits bestehende Lösungen an und “erfinden nicht das Rad neu”.
Vor allem nehmen wir das Feedback unserer User und der Community sehr ernst. Unsere Entscheidungen basieren dabei nicht nur auf Rückmeldungen hier im Forum, sondern auch darauf, wie die App tatsächlich genutzt wird und welche Lösungen sich für die meisten User im Alltag bewähren.
Wenn du zu einer deiner konkreten Ideen mal nachschauen möchtest, ob es dazu schon eine Diskussion gibt, oder direkt einen eigenen Vorschlag einbringen willst, schau gern mal bei ‘Planned Features’ (unter Discussion) vorbei oder eröffne bei Bedarf ein neues Thema dazu.
Weil du erwähnst, dass du bei Kurviger absolut neu bist: schau gern mal in unserer Knowledge Base vorbei (dort und auf der Kurviger Website unten rechts “?” kannst auch direkt unseren Chatbot etwas fragen) oder klick dich durch unsere Kurviger Erklärt Videos
Ich würde gerne an dieser Stelle noch ein Missverständnis ausräumen:
Die beschriebenen Eigenschaften der anzuzeigenden Felder sollten nur dem Entwickler zur Verfügung stehen. Der User sollte nur die Möglichkeit haben, aus einer Tabelle die Werte(z B. Ankunftszeit, Restfahrheit, Restfahrstrecke, akt. Geschwindigkeit…) auszuwählen, die er gerne dargestellt haben möchte.
Die entsprechenden Felder wären in ihrer Gestaltung von dem Entwickler definiert und vorgegeben. Diese Felder würden dann untereinander an der rechten bzw. linken Displaykante platziert. Die Die Anzahl der Felder wäre durch eine zu definierende räumliche Grenze, z. B. Mitte des Displays, begrenzt.Es war keinesfalls angedacht, dass der User die Felder beliebig auf dem Bildschirm platzieren könne.
Mein Grundgedanke ist die möglichst effiziente Nutzung der vorhandenen Display-Oberfläche, sowie eine Individualisierung der auf dem Bildschirm dargestellten Werte.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, sollte ich mit meinem Wunsch, bei der farblichen Gestaltung der Route während der Navigation, in die Rubrik“ Planned Features“ umziehen und dort als ein neues Thema eröffnen.